La Fortezza

Rustikal "La Fortezza" zu Mogno-Fusio

In Mogno, einem kleinen Ort des oberen Vallemaggia, sind Projekte nicht neu, die auf halbem Weg zwischen Traum und architektonischer Herausforderung liegen. Zum Glück kennzeichnet die Stärke seiner Berge auch die Männer, die dort arbeiten, und manchmal wurde die Herausforderung auch erfolgreich beendet. Die „Fortezza“, wie es der Name bereits andeutet, schließt in sich all die Stärke ein, die der Mensch für seine Projekte nutzen kann: sie ist der historische Beweis, das nichts jemals zu Ende gebracht wird. Ihre Geschichte ist die eines gewöhnlichen Stalls aus dem Jahre 1700, der seit Jahren verlassen ist und mit dem es zu Ende geht, der aber immer noch von einer langen Dienstzeit für den Menschen gekennzeichnet ist. In wenig mehr als zwei Jahren wurde seine unsichere Zukunft jedoch von einem ehrgeizigen Projekt umgewandelt.

Der Heuspeicher wurde eingewickelt, erhoben und im Mai 2005 dank einer speziellen Hebevorrichtung mit einer Tragfähigkeit von 70 Tonnen verlagert, um den Bau eines Steinfundaments zu ermöglichen, auf dem das Bauernhaus aus Rundholz Lärche aus Fusio dann eine feste und endgültige Auflagefläche gefunden hat. Ein ziemlich ungewöhnliches Verfahren ist das der Verlagerung: dies macht den Eingriff so besonders: Die Arbeiten wurden dann mit dem Bau des äußeren Innenhofs und dem Aufstellen von Schutzmauern fortgesetzt, die auf das natürliche Profil des Geländes gelagert sind.

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Ein weiterer wichtiger Schritt war das Einfügen einer Eisenstruktur, auf die das Dach aus Steinen, die aus Vallemaggia stammen, gestützt wurde: das Bauernhaus kann nun ruhig aufliegen und weiterhin diese besondere typische Schönheit der Häuser des oberen Hügelgebiets zur Schau stellen, wobei das natürliche Gleichgewicht der umliegenden Umgebung beibehalten wird. Aber die Besonderheiten der „Fortezza“ enden hier noch nicht: denn alle Innenwände wurden mit transparentem Isolierglas verkleidet, parallel zum alten Bauernhaus. Auf diese Weise kann man vom Innern die deutliche Kombination aus dem alten Stall und der neuen Struktur erkennen. “Es schien mir eine Pflicht, die Gefahr auf mich zu nehmen, und gleichzeitig nicht die außergewöhnliche Gelegenheit zu einem Projekt zu verpassen, das in den Dimensionen klein, aber nicht wiederholbar ist, und eine Sanierung vorzuschlagen, die nicht den traditionellen Schemata entspricht, und zwar auch als Huldigung und Gelegenheit für viele Handwerker”.
Die “Fortezza” war eine der vielen Herausforderungen, die mir das Tal vorschlagen wollte. Heute, da die Arbeiten praktisch beendet sind, kann der Mensch bestätigen, dass das Nebeneinander von Alt und Neu existieren kann. Und zur Bestätigung, dass ein starkes Werk immer einen Verehrer findet, hat der Heuspeicher, mit dem es zu Ende ging (heute “Fortezza”) bereits einen überzeugten Mieter gefunden. Die “Fortezza” steht wie ein transparenter und strahlender Leuchtturm, der das Werk von 1700 und das zeitgenössische Werk in einer optimalen Synergie hervorheben kann.

Beilagen
- La Fortezza (.pdf)

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Giovan Luigi Dazio
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